RFID Blocker Karten

RFID-Blockerkarten

Merkmale

  • Kreditkartenqualität ISO Norm 7810
  • 86 x 54 x 0,76 mm
  • Verschiedene Kartenstärken möglich
  • 0,50 mm | 0,76 mm | 0,82 mm
  • Matt oder glänzend
  • Langloch oder Rundlochstanzung
  • Personalisierung Name, Nummer, Barcode

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Was ist ein RFID-Blocker?

Smartphone, Schlüssel, Kreditkarte – RFID-Chips stecken in vielen Gegenständen unseres Alltags und enthalten sensible Daten, die dritten nicht zugänglich sein sollen. Wer würde auch einen der genannten Gegenstände einfach so einem Fremden in die Hand drücken? Sicher, niemand. Aber dennoch ist es möglich, die gespeicherten Informationen auszulesen, ohne dass Sie etwas davon mitbekommen.

 RFID-Chips enthalten Daten, die sich mit Smartphones und speziellen Geräten auslesen lassen. Das mag beabsichtigt sein, wenn beispielsweise die Bank eine Kreditkarte oder das Fahrzeug den Autoschlüssel zur Bestätigung der Identität und zur Entriegelung der Wegfahrsperre ausliest. Die Aufgabe eines RFID-Blockers liegt ganz einfach darin, das Auslesen zu vermeiden. RFID-Blocker gibt es für Scheckkarten in zwei Formaten: als eigenständige Karte, die einfach zu den anderen in den Geldbeutel gesteckt wird, und als Kartenhülle, die Platz für eine oder mehrere NFC-Karten bietet, in ihrer Schutzfunktion aber mit der einer Karte identisch ist.

Wie funktioniert ein RFID-Blocker?

Aufgabe eines RFID-Blocker ist es, einen ungewollten bzw. unerwünschten Datentransfer zu verhindern. Folglich bedarf es einer effektiven Abschirmung, die es Unbefugten zumindest deutlich erschwert, die Daten unbemerkt auszulesen. Diese Abschirmung wird dadurch erzielt, dass eine bestimmte Frequenz durch den RFID-Blocker abgeschirmt wird. Üblicherweise handelt es sich bei dieser Frequenz um 13,56 Megaherz, die praktisch bei allen kommerziell genutzten Karten zur Anwendung kommt. Die Blockierung geschieht dabei passiv, was bedeutet, dass der RFID-Blocker selber auf keiner Frequenz sendet.

Varianten von RFID Blockern

Grundsätzlich können bei Blockern für Karten zwei Varianten voneinander unterschieden werden: Scheckkarten und Kartenhüllen. Die Karten-Variante ist im Prinzip nichts anderes als eine Karte mit den üblichen Abmessungen, die zu den anderen Karten in den Geldbeutel gesteckt wird und dort verbleibt. Die Schutzhülle kommt im typischen EC-Kartenformat nach ISO-Norm und nimmt eine Karte auf. Beiden gemein ist jedoch, dass sie in der Regel die komplette Geldbörse mit allen darin befindlichen NFC-Karten abschirmen. Zusätzlich gibt es auch größere Hüllen für den Reisepass, um auch hier einen effektiven Schutz zu gewährleisten. RFID Blocker beziehen ihre Energie übrigens aus aktiven Scannern und Lesegeräten und bauen immer dann ein elektrisches Feld auf, wenn ein unbefugter Zugriff im Gange ist.

RFID-Blocker dieser Art schirmen die Karte zwar nicht komplett ab, erschweren es Datendieben jedoch enorm. Denn um noch an die Daten auf den jeweiligen Karten gelangen zu können, ist es erforderlich, auf bis zu zehn Zentimeter heranzukommen. In den allermeisten Fällen fällt dem Karteninhaber eine derartige Annäherung vorher auf. Eine besonders gute Abschirmung lässt sich auch dadurch erzielen, für jede einzelne Karte mit NFC-Chip eine separate Hülle zu verwenden. Auf diese Weise kann auch ausgeschlossen werden, dass einzelne Blocker im Geldbeutel verrutschen.

  • RFID-Blockerkarten
  • RFID-Blockerkarten

Funktionsweise von NFC-Karten

Kreditkarten, Bankkarten und generell Karten im Scheckkartenformat enthalten häufig RFID-Chips, auf denen Informationen zur Person enthalten sind. Diese Karten werden auch als NFC-Karten bezeichnet, wobei NFC für Near Field Communication steht. Diese Karten ermöglichen folglich eine Datenübertragung ohne direkten physischen Kontakt mit einem Lesegerät über Distanzen von einigen Zentimetern bis zu mehreren Metern. Das ist zwar äußerst bequem und sicherlich auch fortschrittlich, aber dennoch nicht ohne Risiko in Bezug auf die darauf enthaltenen Informationen. Informationen, die einen Zugang gewähren oder die Identität des Inhabers bestätigen. Es versteht sich also von selbst, dass es sich hierbei um hochsensible Daten handelt, die nicht in falsche Hände geraten dürfen und vor unbefugtem Zugriff entsprechend geschützt werden sollten.

Wenn Sie sich nicht sicher sind, ob eine bestimmte Karte in Ihrem Geldbeutel zugleich eine NFC-Karte ist, können Sie dies ganz einfach selbst kontrollieren. Schauen sie einfach nach, ob sich auf ihr das gleiche Wellensymbol befindet, welches Sie auch auf entsprechenden Kartenterminals finden. Darüber hinaus können noch drei weitere Symbole auf eine NFC-Karte hinweisen: Das Girogo-Logo, das Kontaktlos-Logo und das GeldKarte-Logo. Diese Symbole finden Sie auch stets an Kassen, die eine der genannten Karten bzw. Funktionen akzeptieren.

Bei Girocards muss jedoch zuerst Guthaben auf die Karte geladen werden, um damit eine kontaktlose Zahlung durchführen zu können. Das kann beispielsweise über einen Geldautomaten oder auch direkt an der Kasse eines teilnehmenden Händlers geschehen.

Welche Daten können von einer NFC-Karte ausgelesen werden?

Das Auslesen von Informationen ist nicht schwer, denn es wird im Grunde nur ein Smartphone mit der entsprechenden Applikation benötigt. So lassen sich beispielsweise bei einer Girogo-Karte der auf der Karte noch vorhandene Restbetrag sowie die letzten Transaktionen mühelos per Smartphone auslesen. Das System wurde bereits im Jahr 1996 eingeführt und hat sich laut den Sparkassen seitdem bestens bewährt. Sie ermöglicht eine bargeldlose Bezahlung ohne PIN-Eingabe. Im Falle eines Verlustes können Dritte das Guthaben der Karte jedoch komplett aufbrauchen. Was genau auf dem Chip gespeichert wird, ist nicht einheitlich geregelt. Die Banken können selbst entscheiden, welche Informationen sie dort hinterlegen möchten. Kontaktieren Sie im Zweifelsfall also Ihre Bank, um hierüber Näheres zu erfahren.

Datensicherheit mit einem RFID Blocker

Datensicherheit sollte auch im Geldbeutel nicht vernachlässigt werden. Ob mit Blockerkarte oder RFID-Schutzhülle, beide Varianten eignen sich hervorragend dazu, die Informationen auf Kreditkarten, Zugangskarten und Girokarten vor einem unbefugten Zugriff zu schützen. Für Unternehmen besonders attraktiv ist dabei die Möglichkeit, sich individuell gestaltete Karten gleich hier bedrucken zu lassen..